Presse

 

 

Allgemeine Zeitung Mainz, 
Juli 2011

"Die Violinistin Judith Ingolfsson spielte engagiert und überzeugend das Erste Violinkonzert von Nikolaj Roslawez."

Mainzer-Rhein-Zeitung, Juli 2011

Neuartige Klänge ganz vertraut
"Mit der Begleitmusik zu einer Lichtspielszene von Arnold Schönberg und dem 1. Violinkonzert von Nikolai Roslawez waren zudem zwei Komponisten im Programm, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf die Suche nach neuen Organisationsstrukturen des Tonmaterials begeben haben. Schönberg setzte hierfür auf seine Zwölftontechnik, bei der alle zwölf Töne gleichberechtigt sind, Roslawez auf die Methode der Synthetakkorde, bei der ein aus sechs Tönen bestehender Akkord jedem Stück zu Grunde liegt. Als Solistin konnte die Isländerin Judith Ingolfsson an der Geige überzeugen. Mühelos meisterte sie die ungewöhnlichen Melodien und Doppelgriffe. Besonders ihr klarer Ton - auch in technisch anspruchsvollen Passagen - war ein echter Genuss."

Märkische Allgemeine, November 2010

Grandioser Konzertabend
"Die beiden bekannten internationalen Solisten Judith Ingolfsson (Violine) und Vladimir Stoupel (Klavier) haben ihr zahlreiches Publikum vom ersten Ton an begeistert. Schumanns Sonate für Violine und Klavier a-Moll op. 105, ein spätes Werk des Komponisten, das er fünf Jahre vor seinem Tod schrieb, erklang im diesjährigen Schumann-Jahr als kleine Hommage an den deutschen Romantiker, der vor genau 200 Jahren in Zwickau geboren wurde. Die drei Sätze wurden nicht nur innig, verspielt und besonders charmant in den perlenden Staccato-Passagen des Pianos dargeboten, die umfangreiche Sonate bestach durch das perfekte Spiel und exakte Zusammengehen der beiden Interpreten. Höhepunkt des besonderen Abends war das anschließende „Offerto for Violine Solo“ op.13 des 1941 geborenen isländischen Komponisten Haflidi Hallgrimsson. Das leidenschaftliche und zugleich außergewöhnlich zarte Spiel Judith Ingolfssons hat nicht nur diverse Techniken auf der Violine präsentiert, wie verschiedene Stricharten, Springen, Pizzicato oder Flagiolette, die mal schlank und schmal, mal hölzern oder einer Glocke ähnlich daherkamen, sie hat Bilder gezaubert, die einen in die Arbeit versunkenen Maler erstehen ließen. Wie er mit einem Holzpinsel Farben auf die Leinwand bringt, wie er mit trockenen Pinselborsten übers Bild kratzt, wie er am Schluss das fertige Bild sanft wirken lässt. Das Publikum dankte mit Bravorufen und langem Applaus. Nach der Pause gab es Sonate für Violine und Klavier A-Dur op.13 von Gabriel Fauré. Es war ein wunderbares Fest der Romantik, das sich den Zuhörern bot. Ein fulminanter Klang, ein wunderschöner Wechsel der führenden Stimmen von Violine und Klavier, schwingend, kraftvoll, lebendig, verschmitzt. Die Zuhörer applaudierten mit Trampeln und Bravorufen."

Hamburger Abendblatt, Juli 2010

SHMF-Konzert war amüsant und lehrreich
"Judith Ingolfsson gehörte der zweite Konzertteil, kongenial von Stoupel am Flügel begleitet. Die Geigerin aus Island rührte gleich mit Chopins Nocturne cis-Moll (posthum) mit einem klar ziselierten und doch schmelzenden Klang. Laks' verloren gegangene Fassung der "Trois pieces de concert für Cello und Klavier" hat sie für Geige und Klavier rekonstruiert. Entsprechend intensiv und authentisch war ihr Spiel. Tänzerisch, fantasievoll und mit feinem Humor kam der erste Satz. In "Romance" begeisterte ihr kristallklares Spiel mit einem traurig-schönen Gesang, während sie im letzten Satz den komischen Akzenten viel Raum ließ. In Ravels Sonate für Violine und Klavier zeigte das Duo eine wunderbare Einheit. Ingolfsson arbeitete vor allem den leicht lapidar-resignativen Charakter des Blues heraus. Das aufrührerisch Balladeske der Komposition gelang derart gut, dass man meinte, Kurt Weills Seeräuber-Jenny würde singen. Beim Schleswig-Holstein Musik Festival ist es mir bislang nicht begegnet, dass die Konzertbesucher zwischen den Sätzen applaudieren. Bis jetzt. Bis zum Konzert mit Judith Ingolfsson und Vladimir Stoupel in Norderstedt. Kaum war der erste Satz von Simon Laks "Trois Pièces de concert" verklungen, applaudierten einige Zuhörer begeistert. Zu Recht begeistert. Denn das Duo spielte fantastisch."

Monterey County Herald, Januar 2010

"Judith Ingolfsson ist eine Interpretin, die Tiefe, elegantes Können und ruhige Selbstsicherheit ausstrahlte, selbst als sie an die tollkühnsten Passagen des vielschichtigen und anspruchsvollen Konzerts von Samuel Barber heranging. Ihre gegen Ende der Barockzeit von Lorenzo Guadagnini gebaute Geige hat einen außergewöhnlich prachtvollen Klang. Ingolfsson scheint dermaßen in ihrem Spiel aufzugehen, dass der Hörer ganz in die Musik hineingezogen wird. Am Montagabend ließen ihre technische Brillanz und poetische Musikalität die Partitur erstrahlen, und ihr Zusammenwirken mit Bragado und dem Orchester war fließend und elegant. Sie spielte eine ungewöhnlich lange Zugabe aus der ‚Teufelstrillersonate‘ des Barockkomponisten Tartini, eine absolut hinreißende Darbietung, die eine andere Facette ihrer Kunst zeigte und gleichzeitig eine Hommage an das 18. Jahrhundert, Entstehungszeit ihrer Geige, bildete."

Peninsula Reviews, January 2010

Isländisches Feuer!
"Angekündigt wurde das dritte Konzert des Monterey Symphonieorchesters in dieser Spielzeit als ‚Isländisches Feuer‘ mit der aus Island stammenden Geigerin Judith Ingolfsson. Durch ihr bravouröses Zusammenwirken mit Max Bragado-Darman und dem Monterey Symphonieorchester, welches buchstäblich alle Register seines musikalischen Könnens zog, hat sie ohne Zweifel alle von der Vorauspublicity erweckten Erwartungen erfüllt. Geigerin Judith Ingolfsson bewies ihre charmante Persönlichkeit auf der Bühne, schon bevor sie den Bogen auf die Geige setzte. Ihr Spiel erzeugte einen großen, prachtvollen Klang, der einen einhüllte sowie auf eine bereichernde und aufregende Reise mitnahm. Für diesen Anlass wählte sie Samuel Barbers Konzert für Violine, Op. 14, dessen fließender rhapsodiehafter Charakter wunderbar zu ihr passte. In den ersten zwei Sätzen schenkte sie uns solides, reichhaltiges Geigenspiel, anmutige Gestaltung der Phrasen und eine Intensität, die die Aufmerksamkeit vollständig beansprucht. Ihr rasender letzter Satz, Presto in moto perpetuo, war umwerfend. Als Dank für den Beifall spielte Frau Ingolfsson eine Zugabe und zwar Ausschnitte aus Tartinis berühmter ‚Teufelstrillersonate‘ in einer Bearbeitung für Violine solo, bei der einige Teile der Continuostimme in die Violinstimme miteingearbeitet wurden – einige dieser Abschnitte haben wir in mehreren Versionen, sowohl semplice als verziert, gehört. Ihr schönes Spiel in dieser Zugabe stellte Doppelgriffe mit durchlaufenden kontrapunktischen Linien sowie gelegentliche Flageolett-Töne zur Schau. Spektakulär!"

Märkische Allgemeine Zeitung, 29. Juni 2009

Brandenburgisches Staatsorchester mit aufregender Musik im Gepäck

"Unendlich innig und fast überirdisch schön klingen bereits die ersten Töne des beliebten und viel gespielten Konzerts für Violine und Orchester D-Dur op. 35 von Pjotr I. Tschaikowsky. Sehnsucht wecken sie nach einem vollkommenen Leben. Doch das gibt es nicht. Und so hat auch Tschaikowskys Musik immer wieder Ecken und Kanten. Nach dem langen Geigensolo im ersten Satz folgt eine wunderschöne Piano-Passage. Alles wird gut, mag Tschaikowsky gedacht haben, als er 1878 dieses Werk in Clarens am Genfer See komponierte. Glücklich dem Horror seiner Ehe entkommen, war er durch Italien gereist und befand sich nun in „schaffensfreudiger Stimmung“. Die Komposition ging ihm äußerst leicht von der Hand und sollte es ihm dennoch sehr schwer machen, denn der Geigenpart galt lange Zeit als unspielbar. Die Solistin Judith Ingolfsson brillierte virtuos auf ihrer Lorenzo-Guadagnini-Violine von 1750 und hauchte dem Konzert mit ihrem einfühlsamen Spiel Seele ein. Jubelnder Beifall war der Lohn."

Märkische Oderzeitung, 15. Juni 2009

Höllenritt auf der Guadanini-Violine

"Peter Tschaikowskis Ungetüm von einem Violinkonzert wird gemeistert von einer Isländerin. Die in USA ausgebildete Violinistin Judith Ingolfsson fegt sensationell durch den Überschwang an Tönen, Klangfarben und Gefühlen. Sie meistert  die Tiefen des Instruments, und stellt sich den Herausforderungen des Allegros mit seinen technischen Finessen ohne mit dem Wimper zu zucken. Turbo-Arpeggios, akkordisches Spiel, Glissandi, wilde Oktavsprünge und das Fiepsen im Flageolettoregionen gelingen ihr dermaßen, dass nach dem hochdramatischen Schluss des Satzes spontan Applaus gezollt wird. Am Ende ihres mitreißenden Höllenrittes auf ihrer Guadanini-Violine von 1750 wird sie minutenlang gefeiert und revanchiert sich mit einer Zugabe von Paganini."

Thüringer Landeszeitung vom 13. März 2009

Judith Ingolfsson zauberte Seelenlandschaften

"Das Konzert für Violine und Orchester (1977) von Einojuhani Rautavaara zog die Hörer zunächst durch zarte Töne an und zauberte ein Hörererlebnis, was kaum in Worte zu fassen ist. Judith Ingolfsson ist dabei eine Geigerin, deren Klangzauber auf der Violine man nicht vergisst."

Ostthüringer Zeitung vom 07. März 2009

"Einojuhani Rautavaaras zweisätziges Violinkonzert wurde von Judith Ingolfsson überzeugend dargeboten. Die Komposition selbst ist von Widersprüchen geprägt, die keine Lösung finden. Eine moderne Intervall-Folge in der Solostimme zeigt einerseits zwölftönige Klänge, denen andererseits traditionsgebundene Arpeggien entgegen gesetzt werden. Die Instrumentierung orientiert sich an einer interessanten Verbindung von Schlagwerk und Celesta mit angenehm-durchsichtigen Klängen. So gelang es der Solistin, dem Komponisten der beabsichtigten Sprödheit trotzdem einen Hauch von Liebenswürdigkeit zu geben, und das quittierten die Hörer mit beachtlichem Beifall."

Märkische Allgemeine vom 23. September 2008

“Das Publikum war begeistert von der isländischen Violinistin Judith Ingolfsson, die den Abend mit Giuseppe Tartinis (1692 bis 1770) Sonate g-Moll „Teufelstriller“ eröffnete. Eine außergewöhnliche Musik, die man nicht jeden Tag zu hören bekommt.

Den Abschluss bildeten drei Stücke für Violine und Klavier von Piotr I. Tschaikowsky (1840 bis 1893). Zart und mit viel Herz gespielt die Serenade melancolique op. 26, sehr innig die Meditation op. 42 Nr. 1, in denen Ingolfssons Violinspiel zu Tränen rührte; abschließend ein freches Valse-Scherzo op. 34. Eine solche Lebendigkeit und Virtuosität verbunden mit guter Laune und Spaß am Musizieren war hörbar, dass das Publikum anschließend nicht anders reagieren konnte als mit Bravo-Rufen, Trampeln und begeistertem Applaus.”

Jungfrau Zeitung vom 08. August 2008

Hervorragende solistische Leistungen - "Judith Ingolfsson traf mit Giuseppe Tartinis Teufelstriller-Sonate in g-Moll voll ins Schwarze. In vollendet barocker Spielweise entschlüsselte sie mit ihrem Meisterinstrument das affektreiche Meisterwerk. Die drei Werke Tschaikowskys, die Sérenade mélancholique op. 26, die Méditation op. 42 Nr. 1 und das Valse-Scherzo op. 34 begeisterten mit ihrem klanglichen Schmelz neben virtuosem Ungestüm. So durfte man einmal mehr das brillante Spiel der Violinistin bewundern."

Washington Post vom 17. Juni 2008

"Am Sonntag brachten die Geigerin Judith Ingolfsson und der Pianist Vladimir Stoupel Kraft und Sinnhaftigkeit zu ein vielseitiges Duo-Programm an der National Gallery in Washington DC. Im Zusammenspiel erzeugten diese zwei ausgezeichneten Künstler Momente größter Fantasie, insbesondere in den Ecksätzen von Ravels durchsichtiger Sonate. „Offerto“ des isländischen Komponisten Haflidi Hallgrimsson (geb. 1941) ist ein Essay für Violine solo in vier Sätzen. In den punktuellen Klängen war häufig eine überraschende Verbindung zwischen Island und Japan herauszuhören. Ingolfsson entlockte ihrem Instrument einen klaren, hellen Klang, dessen Obertöne durch präzise Intonation verstärkt wurden. Vibrato wandte sie nur auf längere Töne an - eine riskante Entscheidung, die aber durch die Reinheit und den Detailreichtum ihres Spiels kompensiert wurde."

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16. Januar 2008

Traumhafte Teufelstriller - “Die Violinistin Judith Ingolfsson, die 1998 die "International Violin Competition of Indianapolis" gewann, musizierte mit ihrem Klavierpartner Vladimir Stoupel in Frankfurt/Main auf höchstem Niveau.

So setzten die 1973 geborene Isländerin und der russische Pianist Beethovens Violinsonate Nr. 10 G-Dur op. 96 mit ausgeprägter Agogik blitzsauber, leichtfüßig, tendenziell leise, dezent und in moderat gewählten Zeitmaßen um. Dabei erwiesen sie sich als bestens eingespieltes und sensibel miteinander kommunizierendes Duo. Manches wirkte fast schon überfeinert.

Eine enorme Virtuosität zeigte Judith Ingolfsson solistisch mit Giuseppe Tartinis Sonate g-Moll "Il trillo del diavolo". Es handelte sich um ihre eigene Version dieser "Teufelstrillersonate". Den begleitenden Continuo-Part habe sie "inkorporiert": mit zusätzlichen Stimmen eingearbeitet. Das machte die technisch schwierige Komposition noch komplizierter und führte zu einer fast permanenten Zwei- oder Mehrstimmigkeit. Das alles bewältigte Judith Ingolfsson mit modernem Geigenbogen traumwandlerisch sicher, fließend und mit Leichtigkeit.

Im Unterschied zu der Agogik bei Beethoven erklang zum Schluss Strawinskys Divertimento für Violine und Klavier nach seinem Ballett "Le baiser de la fée" stark motorisch, oft ungestüm-musikantisch und tänzerisch.”

Neue Musikzeitung vom Januar 2007

“Musikalisch herausragend war die Geigerin Judith Ingolfsson, die Mozarts Violinkonzert Nr. 5 in A-Dur spielte.”

The Daily Camera (Boulder, Colorado) vom 29. Dezember 2007

"Vitale Violine – In Dezember trat Ingolfsson zusammen mit ihrem Duopartner Vladimir Stoupel mit einem Programm auf, das neue Maßstäbe für Konzerte an der Colorado-University setzte. Eugène Ysaÿes Werke für Violine solo haben eine unerwartete Rückkehr ins Repertoire geschafft, aber bei den meisten Aufführungen fragt man sich warum eigentlich. Häufig muten sie wie des armen Mannes Bach an. In einer Aufführung, die das Publikum in ihren Bann schlug, enthüllte Ingolfsson die Kraft und Schönheit von Ysaÿes Ballade Nr. 3."

Nuvo News (Indianapolis, Indiana) vom 28. Februar 2007

In Strawinskys “L’Histoire du soldat” besaßen ihr Ton und ihre Klangfarben genau die richtige Unbekümmertheit, um in überzeugender Weise in den Kampf um die Seele des Soldaten einzugreifen. Die Geigerin bestätigte ihren Status unter den Spitzenpreisträgern in der Geschichte des Internationalen Violin-Wettbewerbs Indianapolis.

Lexington Herald-Leader (Lexington, Kentucky) vom 25. Februar 2007

"Es ist eine beunruhigende Welt, die dem Sibelius Violinkonzert innewohnt [...] die Violine ist ein wilder, stürmischer Wind und Ingolfsson ritt diesen Wind mit Souveränität. Ihr bester Ton war ihre singenden unteren Saiten, als ob eine menschliche Stimme Trost böte. Die virtuosen Abschnitte des Schlusssatzes überwand sie wie eine Kajakfahrerin in extrem schwierigen Stromschnellen – kein einziges Mal ging’s daneben."

The Daily Camera (Boulder, Colorado) vom 31. Dezember 2006

"Geigerin Judith Ingolfsson gab eine bombige Aufführung des Tschaikowsky-Konzerts."

The Durango Herald vom 10. Oktober 2006

"Ingolfsson spielte mit einem reinen, singenden Klang und strahlte auf der Bühne Ruhe und Selbstvertrauen aus. Die Virtuosopassagen waren so meisterlich, dass sie zu wahrhaft ausdrucksvollen Gesten statt zu Ansammlungen von Noten wurden. Zusammen mit ihrer exotischen Schönheit und ihrem weithin bekannten Stilgefühl begeisterte Ingolfssons Musikalität das Publikum."

Saratovskaya Oblastnaya Gazeta (Russland) vom 20. Mai 2006

"Die Natürlichkeit ihrer künstlerischen Botschaft, deren Schönheit, ihr inniger Klang, ihre akribisch genaue Intonation zusammen mit ihrer hübschen Erscheinung und Bühnenpräsenz machten einen überaus starken Eindruck."

Courier-Journal (Louisville, Kentucky) vom 7. April 2006

"Mozarts Konzert KV. 219 profitierte von Ingolfssons ausgewogener Bestimmtheit und kühlen Präzision. Wenige Geiger können leise spielen, ohne die Fülle ihren musikalischen Linien zu opfern; Ingolfsson gelang es, wann immer sich ihr diese Herausforderung stellte.

Chestnut Hill Local (Philadelphia, PA) vom 20. Oktober 2005

“Die international bejubelte Violinistin Judith Ingolfsson war die glanzvolle Solistin in Mozarts “türkischem” Violinkonzert Nr. 5 in A-Dur. Ihr Spiel wurde beherrscht von einem klaren und doch sanften Ton, makellosen Tonhöhen, großer Fingerfertigkeit und berührender Poesie.“

The Strad vom September 2005

“Mendelssohn war auch der Höhepunkt einer Aufführung des Solstice Music Festivals. Einer von spannender Vielfalt geprägten Auswahl von Stücken folgte Wieniawskis Fantaisie Brilliante über Themen aus Gounods Faust und Mendelssohns Octet. Die Violinistin Judith Ingolfsson, die künstlerische Leiterin des Festivals, ist eine ausgezeichnete Musikerin; ihre Oktaven waren sauber, ihre linke Hand beweglich und ihr Ton oft verführerisch sanft. Dieser Mendelssohn war ein ungetrübtes Vergnügen. Ingolfsson gelang gemeinsam mit den Violinisten Gil Morgenstern, Stefan Milenkovich und Wen Qian, den Bratschern Daniel Panner und Vivek Kamath sowie den Cellisten Wendy Warner und Hai-Ye Ni ein geschmeidiger, lebendiger Vortrag. Das Andante war geprägt von lieblich sanftem Spiel; das Scherzo war wunderbar ausgeglichen und zartfühlend; und die Lebendigkeit des Finales war, abgesehen von einigen tonalen Unfeinheiten, fesselnd. Ingolfsson war eine verlässliche Leiterin und in keiner Weise dominant (ein gewöhnlicher Fehler in diesem Werk) und alle Musiker schienen die Musik und die Gesellschaft der anderen zu genießen.“

The Vancouver Sun vom 26. April 2004

“Ingolfsson brachte eine bewegende Verbindlichkeit in das Stück [Barbers Violinkonzert] ein, die im ersten Satz wundervoll poetisch und improvisationsreich und im zweiten Satz von dunkler Ausdruckskraft und Dramatik war. Sie verfügt nicht nur über die technischen Fähigkeiten, um das Moto perpetuo-Finale in halsbrecherischer Geschwindigkeit zu durchschiffen, sondern auch über die Töne, um es mit Klang zu füllen.“

Omaha News Herald vom 17. April 2004

“In Tschaikowskys Violinkonzert gelang es Ingolfsson, die Akrobatik des Stücks wirkungsvoll, mit Leichtigkeit und großem musikalischen Verständnis auszuführen. Ihr Vortrag stellte innerhalb der eher intimen, melodischen Momente des Stücks ein höchstes Vergnügen dar, wenn sie Endungen und Harmonien hinauszögerte, um uns den glänzenden Klang ihrer Stradivari „Muntz“ aus dem Jahr 1736 zu Gehör zu führen.“

The Wichita Eagle vom 12. Oktober 2003

“Das beste Stück am Samstagabend war das von der brillianten jungen Violinistin Judit Ingolfsson gespielte Violinkonzert von Samuel Barber. Ingolfsson fügte ihren Klang wundervoll in das Ensemble ein; sie war gleichermaßen ein Teil des Orchesters und jenseits des Orchesters. Ihr Instrument, eine unbezahlbare Stradivari aus dem Jahr 1736, verbreitete in allen Registern einen substanziellen, prachtvollen Klang und Ingolfsson bewältigte die lyrischen Melodien und die eher bewegten Takte mit seelenvoller Sicherheit. Im dritten Satz Moto perpetuo präsentierte Ingolfsson bravourös ihre präzise Technik, die ihr bei zahlreichen prestigereichen Wettbewerben den Titel einbrachte.“

The Washington Post vom 13. Januar 2003

“Die besten Plätze beim Konzert in The Barns of Wolf Trap am Freitag waren in den hintersten Reihen, in denen die wundervolle Intensität von Judith Ingolfssons Stradivari, ihre ausgezeichnete Bogenführung und stilistische Finesse ihre größte Ausdrucksstärke erlangten. Dies war umso beeindruckender, als diese Aspekte ihrer Spielweise sich auf zwei Werke übertrugen, zwischen denen Welten liegen: Bachs Solopartita in b-Moll, BWV 1002 und Lieder aus Gershwins „Porgy and Bess“, arrangiert von Jascha Heifetz. Bei ihrem Bach-Vortrag erkannte Ingolfssons Bogen die kleinen und doch entscheidenden stilistischen Subtilitäten, die den eigenen Charakter jedes Tanzes in der Suite ausmachen. Anschließend verwandelte sie ihre Geige in eine Stimme, die sich ungezwungen den Portamentos zuwandte und die Präzision von Gershwins dramatischem Vorhaben wunderbar umsetzte"

New Haven Register vom 18. Mai 2002

“Die in Island geborene Gastsolistin Judith Ingolfsson ist eine Violinistin, deren Stern am Himmel aufgegangen ist, Gewinnerin der prestigereichen Goldmedaille beim alle vier Jahre stattfindenden Internationalen Violinwettbewerb von Indianapolis 1998. Sie klemmte sich ihre Stradivari aus dem Jahr 1683 unter das Kinn und spielte die ersten hohen Töne des neoromantischen und fesselnden Violinkonzerts in D-Dur von Korngold. Ingolfsson nutzte jeden Millimeter des Bogens und bewältigte hohe Tonleiterläufe mit glühender Intensität. Am beeindruckendsten war ihre Fähigkeit, ihr Instrument zum Singen zu bringen und dabei Emotionen mit ätherischem Zauber zu vermitteln. Die Ausgewogenheit zwischen dem Orchester mit seinen glockengleichen Bläserpassagen und der Solistin war dynamisch perfekt. Im verspielten und frenetischen dritten Satz Allegro und Vivace konnten wir Ingolfsson in Höchstform bewundern.”

San Juan - El Nuevo Día (Puerto Rico) vom 19. Februar 2002

“Diese echte Virtuosin erteilte eine Lektion in gutem Geschmack und führte eine Vortragsweise mit warmen Klängen und großartigen, wohlklingenden Phrasierungen vor. Die Künstlerin enthüllte nicht nur ihre nahezu unmenschliche Virtuosität, sondern auch ihre herausragende Musikalität.“

The Washington Post vom 3. Februar 2002

“Judith Ingolfsson spielte Samuel Barbers Violinkonzert mit genau der richtigen Mischung aus leichter Anmut, klangvollem Glanz und aristokratischer Vornehmheit.”

The Commercial Appeal (Memphis, TN) vom 22. September 2001

“Judith Ingolfsson fesselte das Publikum mit einem romantischen Werk von Wieniawski [Konzert Nr. 2]. Trotz schwieriger Passagen spielte sie das Stück gewandt und erzielte durch den Einsatz weder von zuviel Kraft noch von zuviel Farbschattierungen eine bittersüße Wirkung. Die stehenden Ovationen des Publikums belohnten ihre emotionale Leistung.”

The Baltimore Sun vom 4. Oktober 2001

“Die Leistung war spektakulär. Es versteht sich von selbst, dass diese Violinistin ihr Metier beherrscht, doch was dieser Superstar enthüllte ging über bloßes technisches Können hinaus. Sie machte sich dieses Konzert voll und ganz zu Eigen und näherte sich ihm ganz im Stile eines echten Virtuosen. Sie hielt nichts zurück und zog los, das Orchester und ihr Auditorium mit der Energie und Kraft von Khachaturians Musik aufzurütteln.”

The Los Angeles Times vom 20. Oktober 2000

“Eine Individualität, die man nicht ignorieren kann.”

Strings Magazine - Ausgabe Juni/Juli 2000

“Sie ist eine wirklich außergewöhnliche Musikerin. Ihre anstrengungslose Virtuosität ist ihr Werkzeug im Dienste der Musik; ihr Klang ist hinreißend schön, rein und anpassungsfähig, ihr Stilgespür ist untrüglich, ihre Ausdrucksfähigkeit einfach, direkt und von starker Wirkung. Am eindrucksvollsten war jedoch Bachs Solosonate in C-Dur: groß und nobel in Planung und Ausführung, jeder Akkord, jeder Kontrapunkt eine herausragende Stimme, wurde die Sonate makellos in Klang und Intonation gespielt, Tempo, Phrasierung und Dynamik waren perfekt kontrolliert.”

The New York Times vom 6. April 2000

“Am Samstagabend gab sie ein technisch sicheres und interpretativ intelligentes Konzert in der Carnegie Hall. Judith Ingolfsson gelang ein sicherer, anmutig abgerundeter Ton, mit einer der Partitur entsprechenden Färbung… Ein sprühender Vortrag, gleichermaßen Feuerwerk und singender Klang. Leichtfüßig bewegte sie sich zwischen den nachdenklichen und ekstatischen Passagen und nahm den Zuhörer mit auf eine Reise zur Seele des Werkes.”

National Public Radio – “Performance Today” -  17. Mai 1999

Mit dem DEBUT ARTIST OF THE YEAR AWARD werden Künstler oder Ensembles mit einem herausragenden Radiodebüt geehrt: "Judith Ingolfssons Persönlichkeit und Temperament erinnern an Violinisten aus der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg. Sie spielt mit bemerkenswerter Intelligenz, Musikalität und großem Verständnis.”

   

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